Das Steuer und die Lupe – 4a
ISO 50001 — Die Souveränität über die Kilowattstunde / DIN EN ISO 50001:2018 · A1:2024 Klimawandel / Rechtsstand D · A · CH: 23. September 2026
Band 4a von Das Steuer und die Lupe beleuchtet das Energiemanagement anhand der Entscheidungen, Zuständigkeiten und Nachweise, die ein Managementsystem tragen. Praxisnahe Fälle aus der Hotellerie zeigen, wie sich Verbrauchsdaten verstehen und in überprüfbare Maßnahmen übersetzen lassen.
Ein Energiemanagementsystem beginnt mit den richtigen Fragen: Wo wird Energie verbraucht? Wann verändert sich der Verbrauch? Was sind die Ursachen? Und wer kann darauf Einfluss nehmen? In einem Hotel führen diese Fragen durch Gästezimmer, Küchen, Wäschereien und technische Anlagen – ebenso wie durch Dienstpläne, Entscheidungen der Leitung und tägliche Routinen.
Dieser Band befasst sich damit, wie ein Energiemanagementsystem geplant und gesteuert wird. Anhand konkreter Situationen aus der Hotellerie untersucht er das Zusammenspiel von Zielen, Daten, Menschen und Entscheidungen. Die Fallbeispiele laden dazu ein, über einzelne Messwerte hinauszublicken: den jeweiligen Kontext zu verstehen, Verantwortlichkeiten zu klären und festzustellen, welche Nachweise für eine fundierte Entscheidung tatsächlich gebraucht werden.
Das Steuer richtet sich an Führungskräfte in Beherbergungsbetrieben, Energieverantwortliche, Fachleute der Gebäudetechnik sowie an alle, die Managementsysteme bewerten. Das Buch zeigt, wie Energie als Teil des gesamten Betriebs verstanden und auf dieser Grundlage bewusster, nachvollziehbarer und überprüfbarer gehandelt werden kann.
Formati disponibili
Le edizioni fisiche e digitali associate a questa scheda.
Estratti / Extracts
Passaggi selezionati dal libro disponibili per la consultazione.
01 Vorwort Apri / Open
Eine Anmerkung an den Leser vor dem Einstieg in den Band.
Die Schriftenreihe «Das Steuer und die Lupe» behandelt die großen Normen des Managements, jede aus zwei Blickwinkeln: dem Steuer, der Hand, die das Haus führt und für es haftet, und der Lupe, dem Auge, das prüft, ob die Führung hält, was sie verspricht. Die ersten drei Bandpaare galten der Umwelt, der Qualität und der Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Dieser vierte Band gilt der ISO 50001, der internationalen Norm für Energiemanagementsysteme, und er ist der erste, der eine Norm aus der Sicht des Hotels behandelt, die sich im Moment kaum bewegt, während das Recht um sie herum sich stark bewegt.
Das ist die Besonderheit dieses Bandes, und es ist redlich, sie gleich zu Beginn offen zu sagen, denn das ganze Buch steht und fällt mit dieser Redlichkeit.
Eine Norm, die eine Zahl bewegen will
Drei der Normen in dieser Reihe verlangen von einer Organisation, etwas zu steuern. Diese verlangt, eine Zahl zu bewegen.
Das ist kein Unterschied der Betonung. Ein Qualitätsmanagementsystem kann konform sein, während das Produkt genau so gut bleibt, wie es war. Ein Umweltmanagementsystem kann konform sein, während die Umweltauswirkungen bleiben, wo sie waren, solange sie gesteuert und die Verpflichtungen erfüllt werden. Diese Norm verlangt, dass die Organisation die fortlaufende Verbesserung ihrer energiebezogenen Leistung nachweist, und ein System, in dem sich nichts verbessert hat, ist kein schlecht umgesetztes System. Es ist ein System, das nicht konform ist.
Alles in diesem Buch folgt aus diesem Satz. Darum wiegt die energetische Ausgangsbasis hier schwerer als in jeder anderen Disziplin, darum ist eine Kennzahl, die sich durch Nichtstun erreichen lässt, ein Mangel und keine Unschärfe, und darum handelt so vieles im Folgenden vom Messen in einem Gebäude, das nie dafür gebaut wurde, gemessen zu werden.
Ein zweiter Unterschied gehört zum Gegenstand und nicht zur Norm. Energie ist das Einzige, was ein Hotel jeden Tag bezahlt und nur alle fünfzehn oder zwanzig Jahre entscheidet. Die Rechnung kommt monatlich und wird jährlich verhandelt; der Verbrauch dahinter wurde festgelegt, als jemand eine Maschine wählte, eine Armatur ausschrieb, eine Konzession unterschrieb oder ein Zeitprogramm schrieb, oft Jahre vorher, oft in vier Tagen, oft von jemandem, der ein anderes Problem löste und nicht wusste, dass er dabei auch diese Entscheidung traf.
Diese Ungleichheit ist der Grund, warum ein Energiemanagementsystem in einem Hotel so oft Anstrengung ohne Ergebnis hervorbringt. Die Anstrengung geht dorthin, wohin die Aufmerksamkeit von selbst geht, zu den laufenden Kosten. Das Ergebnis wurde ganz woanders bestimmt, in einem Vorgang, den niemand mit alledem verbunden hat.
Warum dieser Band jetzt erscheint
Die Reihe erscheint in Aktualisierungen, wenn eine Norm sich bewegt, und nicht, wenn der Autor es will. Dieser Band folgt dieser Regel nicht, und er sagt es offen: Er ist keine Aktualisierung. Die ISO 50001 liegt in ihrer Fassung von 2018 vor, im deutschsprachigen Raum als DIN EN ISO 50001:2018, ergänzt um die Klima-Änderung von 2024. Eine Überarbeitung ist in Vorbereitung. Dieser Band beschreibt sie nicht, weil ein gedrucktes Buch der schlechteste Ort ist, um einen Stand festzuhalten, der sich ändert.
Was sich bewegt, ist das Recht. In Deutschland verschiebt der Entwurf zur Novelle des Energieeffizienzgesetzes die ISO 50001 von der Pflicht zur Wahl. Die Pflicht zum Energiemanagementsystem soll von 7,5 auf 23,6 Gigawattstunden im Jahr steigen, und fast kein einzelnes Hotel bleibt darüber. Die Pflicht zum Energieaudit soll dagegen an einen Verbrauch von mehr als 2,77 Gigawattstunden geknüpft werden statt an die Größe des Unternehmens, und damit geraten viele mittlere Häuser mit Wellnessbereich hinein. Für das einzelne Hotel wird die ISO 50001 damit eine Entscheidung der Eigentümerschaft und keine Erfüllung einer Pflicht mehr. Genau das ist der Stoff des Steuers.
Mit einer Ausnahme, die dieser Band ernst nimmt: Für eine Hotelgruppe wird die Schwelle am Unternehmen gemessen, nicht am Haus. Eine Gruppe kann in der Pflicht bleiben, auch wenn keines ihrer Hotels für sich allein es wäre. Österreich hat die europäische Richtlinie, auf die diese Schwellen zurückgehen, noch nicht vollständig umgesetzt, und die Schweiz regelt dasselbe Feld mit eigenen Instrumenten, dem CO₂-Gesetz und den Großverbraucherartikeln der Kantone. Ein Hotel in den drei Ländern steht also vor derselben Norm und drei verschiedenen Ordnungen, und zwei davon sind im Moment der Drucklegung in Bewegung. …
02 2.5 Energiebeschaffung Apri / Open
2.5 Energiebeschaffung
Leitfrage Nehmen Sie Ihre letzte Stromrechnung und teilen Sie den Betrag in das, was Sie verhandeln können, und das, was Sie nicht verhandeln können. Dann fragen Sie, welcher der beiden Teile in den letzten vier Jahren gestiegen ist.
Eröffnung
Vier Verhandlungen in Folge, jede mit einem besseren Energiepreis als die vorige, und in denselben vier Jahren stieg die Rechnung.
Ein Hotel mit hundertdreißig Zimmern in der Berner Altstadt, unter den Lauben, wenige Minuten vom Bundeshaus, mit einer Kundschaft aus Verwaltung, Verbänden und Diplomatie, einer Tagungsetage und einem Frühstück, das in den Sessionswochen des Parlaments um halb sieben voll ist. Das Haus braucht rund elfhundert Megawattstunden Strom im Jahr, die Wärme kommt aus dem Fernwärmenetz der Stadt. Barbara Wüthrich ist Leiterin Technik und führt das Energiemanagementsystem. Den Strom kauft der Einkauf der Hotelgruppe in Zürich, jedes Jahr, mit drei Angeboten, sorgfältig verglichen, und die Person, die das tut, versteht ihr Handwerk.
Das Haus ist seit 2018 im freien Markt. Die Gruppe hatte damals, als Strom an der Börse billig war, für alle Häuser über hundert Megawattstunden den Weg aus der Grundversorgung gewählt, und das Berner Haus sparte einige Jahre lang. Im Herbst 2022 lief der Festpreisvertrag aus, und das Haus kaufte zu Preisen ein, die ein Vielfaches der alten waren, während die Häuser in der Grundversorgung von regulierten Tarifen geschützt blieben. Zurück konnte es nicht. Wer in der Schweiz den Netzzugang einmal genutzt hat, kehrt nicht in die Grundversorgung zurück.
Seither verhandelte der Einkauf viermal, für 2023, 2024, 2025 und 2026, und jedes Mal war der Energiepreis besser als im Jahr davor. Jedes Mal meldete der Einkauf das, und es stimmte. Was niemand im Einkauf ansah, weil nichts in seinem Verfahren danach fragte, war der Rest der Rechnung. Neben der Energie standen die Netznutzung des städtischen Netzbetreibers, mit einem Arbeitspreis und einem Leistungspreis auf die höchste Viertelstunde jedes Monats, dazu der Netzzuschlag, die Abgaben an das Gemeinwesen, die Systemdienstleistungen und seit 2024 ein Zuschlag für die Stromreserve. Nichts davon ist verhandelbar. Es sind regulierte Tarife und gesetzliche Zuschläge, und sie gelten für jeden Lieferanten gleich.
Tabelle 1 — Vier Verhandlungen, eine Rechnung (Modellwerte, 1.100 MWh im Jahr)
| 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | |
| Energie, verhandelt | 14,0 Rp | 13,2 Rp | 12,6 Rp | 12,1 Rp |
| Energie in Franken | 154.000 | 145.200 | 138.600 | 133.100 |
| Netznutzung, Arbeit | 104.500 | 116.600 | 119.900 | 119.900 |
| Netznutzung, Leistung | 54.700 | 63.000 | 69.400 | 71.800 |
| Zuschläge und Abgaben | 37.400 | 41.800 | 42.900 | 44.000 |
| Summe in Franken | 350.600 | 366.600 | 370.800 | 368.800 |
| Anteil der Energie | 44 % | 40 % | 37 % | 36 % |
Über die vier Jahre fiel der Energiepreis um gut dreizehn Prozent. Die Rechnung stieg um gut fünf. Der Einkauf hatte in jedem Jahr den einzigen Teil verhandelt, den man verhandeln kann, und dieser Teil war von fast der Hälfte der Rechnung auf ein gutes Drittel geschrumpft.
Ein Teil des Anstiegs kam aus Tarifen, die das Haus nicht beeinflusst. Ein anderer kam aus dem Haus selbst. Die höchste Viertelstunde war in vier Jahren um gut zwanzig Prozent gestiegen, und zwar aus drei guten Gründen. Das Frühstück begann in den Sessionswochen eine halbe Stunde früher, weil Parlamentarier um halb sieben essen wollen. Die Tagungsetage bekam acht Ladestationen für Elektroautos, und die Gäste der Tagungen kommen alle zwischen acht und neun und stecken alle gleichzeitig ein. Und die Lüftung der Tagungsräume wurde nach einer Beschwerde über stickige Luft am Morgen eine Stunde früher gestartet. Jede der drei Entscheidungen traf ein fähiger Mensch aus einem vernünftigen Grund. Zusammen fielen sie in dieselbe Stunde.
Barbara fand es, als ihr ein fünftes Angebot in die Hände kam, das der Einkauf verworfen hatte. Sein Energiepreis lag gleichauf mit dem des bisherigen Lieferanten, und der Einkauf hatte es deshalb verworfen, nach seinen eigenen Maßstäben richtig. Es enthielt aber einen Absatz, den niemand gelesen hatte: ein Angebot zur Steuerung der Ladestationen, die ihre Leistung zurücknimmt, wenn das Haus sich seiner höchsten Viertelstunde nähert. Auf dem Lastgang dieses Hauses wäre es deutlich billiger gewesen, nicht bei der Energie, sondern beim Leistungspreis des Netzbetreibers.
Was sie danach schrieb, ist der Gegenstand dieses Abschnitts. Das Haus hatte acht Jahre lang Strom gekauft, ohne je festzulegen, was es kauft: vier Jahre, in denen eine Entscheidung ohne Rückweg sich auszahlte, einen Winter, in dem sie sich rächte, und vier Verhandlungen über die eine Größe, die sich am leichtesten vergleichen lässt, während die Größen, die die Rechnung bestimmen, in niemandes Zuständigkeit lagen.
Verhandelt wurde der einzige Teil der Rechnung, den man verhandeln kann. Er wurde jedes Jahr kleiner.
Das Problem
Der erste Fehler ist, dass es keine Spezifikation gab, nur eine Anfrage nach Preisen. Die Norm verlangt von der Organisation, wo zutreffend, Spezifikationen für die Beschaffung von Energie festzulegen und mitzuteilen, und eine Anfrage nach einem Energiepreis ist keine Spezifikation. Sie legt eine Größe fest und nimmt alles andere hin, was der Lieferant vorschlägt.
Der zweite Fehler ist, dass die Angebote an der vergleichbarsten Größe verglichen wurden und nicht an der folgenreichsten. Ein Preis in Rappen je Kilowattstunde ist eine einzelne Zahl und passt in eine Tabelle. Ein Angebot zur Steuerung der Ladestationen verlangt den Lastgang des Hauses, um es zu bewerten. Einkaufsabteilungen vergleichen, was sich vergleichen lässt, und ohne Spezifikation ist das immer der Preis.
Der dritte Fehler ist, dass die Rechnung aus Teilen besteht, die verschiedene Menschen bestimmen, die sich nie treffen. Den Energiepreis verhandelt der Einkauf in Zürich. Die höchste Viertelstunde bestimmen das Frühstück, die Tagungsetage und die Technik in Bern. Niemand in der zweiten Gruppe weiß, dass seine Entscheidungen auf einer Rechnung erscheinen, und niemand in der ersten weiß, dass die Rechnung zum Teil von ihnen geschrieben wird.
Der vierte Fehler ist, dass die Spitze aus drei guten Gründen wuchs. Ein früheres Frühstück für das Parlament ist gute Gastlichkeit. Ladestationen für Tagungsgäste sind ein Angebot, das der Markt verlangt. Eine frühere Lüftung nach einer Beschwerde ist richtig. Keine der drei war ein Fehler, und die Norm würde von niemandem verlangen, sie zurückzunehmen. Aber alle drei bewegten eine Zahl auf einer Rechnung, und keine wurde je beziffert.
Der fünfte Fehler ist, dass die übrigen Überschriften einer Spezifikation nie bedacht wurden. Die Erläuterungen zählen auf, was eine Spezifikation für den Einkauf von Energie umfassen kann: Qualität, Menge, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit, Zusammensetzung der Kosten, Umweltwirkung und alternative Energiearten. Sechs Überschriften, und in Bern behandelte die Anfrage einen Bruchteil einer davon. Im Winter 2022 musste das Haus als Grossverbraucher einen Plan für eine mögliche Kontingentierung vorbereiten, und nichts davon hatte je Eingang gefunden in das, was es von seinem Lieferanten verlangte.
Der sechste Fehler ist einer, der dem Schweizer Fall eigen ist und den kein Abschnitt über Preise auffängt. Die Entscheidung von 2018, die Grundversorgung zu verlassen, war eine Beschaffungsentscheidung mit einer Nutzungsdauer, die länger ist als die jeder Anlage im Haus: Sie gilt für immer. Sie wurde getroffen wie eine Jahresentscheidung, nach dem Preis des Jahres, von einem Einkauf, der zu Recht auf den Preis sah. Die Norm verlangt, bei der Auslegung die Nutzungsdauer zu bedenken; für die Beschaffung gilt dieselbe Logik, und hier hatte niemand gefragt, was geschieht, wenn der Markt sich dreht.
Der siebte Fehler ist, dass die Verhandlung jährlich war und der Aufbau nicht. Ein Vertrag, der alle zwölf Monate erneuert wird, lädt alle ein, die ganze Regelung als Jahresfrage zu behandeln. Die Leistung, die das Haus bezieht, die Wahl des Marktes und die Frage, wer welche Teile der Rechnung beeinflusst, sind keine Jahresfragen. Sie werden einmal entschieden und dann ungeprüft von Erneuerung zu Erneuerung weitergetragen, weil jede Erneuerung ein Vergleich mit dem Vorjahr ist und kein neues Nachdenken darüber, was gekauft wird. Häufigkeit der Verhandlung und Tiefe der Verhandlung sind zwei verschiedene Dinge.
Unter allen sieben liegt eine Unterscheidung, zu der dieses Kapitel immer wieder zurückkehrt. Der Einkauf von Energie ist die einzige Energieentscheidung, die ein Hotel jedes Jahr neu trifft, und darum fühlt er sich an wie die eine, die es im Griff hat. Im Griff hat es eine Größe in einem Aufbau, den es nie festgelegt hat, und diesen Aufbau festzulegen kostet nichts, weil das Haus alle nötigen Informationen schon hat.
Das Prinzip
Die Norm behandelt den Einkauf von Energie getrennt vom Einkauf von Ausrüstung, und die Trennung ist gewollt. Wo zutreffend, legt die Organisation Spezifikationen fest und teilt sie mit, um die energiebezogene Leistung beschaffter Ausrüstung und Dienstleistungen sicherzustellen, und ebenso für den Einkauf von Energie selbst. Die zweite ist der Gegenstand hier, und Hotels schreiben sie fast nie.
Die Erläuterungen nennen, was eine solche Spezifikation enthalten kann, und die Liste ist das unmittelbar Nützlichste in diesem Abschnitt. Qualität. Menge. Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit. Zusammensetzung der Kosten. Umweltwirkung. Alternative Energiearten. Sechs Überschriften, und der Energiepreis steht in der vierten, als ein Bestandteil einer Zusammensetzung und nicht als der ganze Gegenstand.
Die Zusammensetzung der Kosten verdient die Aufmerksamkeit, weil dort das Geld liegt. In den meisten Märkten enthält die Stromrechnung eines Hotels mindestens drei grundverschiedene Dinge: einen Teil, der mit dem Verbrauch geht, einen, der mit der Leistungsspitze geht, und Teile, die mit keinem von beiden gehen. Sie antworten auf völlig verschiedene Handlungen. Weniger Verbrauch trifft den ersten. Eine flachere Morgenspitze trifft den zweiten. Nur eine Verhandlung trifft den verhandelbaren Teil des ersten, und in der Schweiz ist das die Energie allein. Die meisten Häuser tun nur das Letzte und nennen es Energiekostenmanagement. …